Besuch Deinen OPA – Der Bericht

Samstag gegen 20 Uhr war es endlich soweit: Wir saßen mit unseren Anwendern und Freunden am Lagerfeuer, hatten Stockbrot in der Hand und sprachen über Gin-Tonic, OPA3, Krankenkassen und Rockmusik.

Andere hatten Ihren Spaß in der „Disko-Garage“

Und am Sonntag waren die ersten um 9 Uhr schon wieder vor Ort und räumten mit guter Laune und Restalkohol auf. Da wir sicherheitshalber doch etwas zu viel Fleisch eingekauft hatten, stand auch eine Fahrt zur Goslarer Tafel an.

Aber fangen wir mal ganz vorne an: Schon im Frühjahr kam uns die Idee, unsere Anwender zu uns einzuladen. Die eh schon offene und höchst partnerschaftliche Kommunikation wollten wir noch weiter stärken. Gerade da OPA3 in der Entwicklung voranschreitet, hatten wir so die tolle Möglichkeit, die unverfälschte Meinung unserer Anwender zu erfahren. Aber auch mal wieder die vielen unbekannten Funktionen in OPA-NG vorzustellen, die immer wieder mit Begeisterung aufgenommen werden, wenn Herr Liesendahl diese gewohnt witzig vorführt.

Die Entscheidung “Besuch Deinen OPA” zu veranstalten war also schnell getroffen. Die Vorbereitungen waren jedoch alles andere als schnell erledigt: Einen Termin finden und das OPA-Team an diesem Tag komplett zusammenzutrommeln war noch einfach. Die Größe der “Party” abzuschätzen war schon deutlich schwieriger. Dank der frühzeitigen Anmeldung vieler treuer OPA-Anwender konnten wir dann aber mit einer tollen Zahl von etwa 80 Besuchern rechnen. Eine Zahl, bei der wir uns gerade so noch zutrauten, alles selbst in die Hand zu nehmen: OPA am Grill, OPA an der Bar, OPA macht Salate, Cocktails und Nachtisch – und nebenbei hält OPA noch 9 Vorträge – aber so sind OPAs nun mal.

Die genaue Planung wann welcher OPA an welcher Station eingeteilt ist hatte sich bereits nach 20 Minuten komplett erledigt. Der OPA vom Grill wurde gebeten, ein paar Fragen zur Ladenkasse zu beantworten, der OPA vom Empfang verstrickte sich beim Firmenrundgang in immer interessanter werdende Gespräche und der OPA an der Bar, ..naja der wollte da gar nicht mehr weg 🙂 Es stellte sich nämlich heraus, dass dieses „dynamische“ Konzept noch viel besser funktionierte: An jeder Station waren immer mehr als genug OPAs und waren kaum noch davon abzubringen, den ganzen Abend mit Begeisterung das zu tun, was ihnen am besten lag.

Andere Planungen, beispielsweise wer welche Speisen fürs Buffet macht wurden eins-zu-eins umgesetzt. Da kam so gut an, dass Herr Ecken nun plant, das „OPA-Rezepte-Modul“ zu entwickeln.

Aber wieder zurück zur Chronologie: Die Essensplanung stand also schnell und Bäcker, Fleischer und Koch aus dem Ort unterstützten uns auch. Dank der tollen Kontakte unserer Mitarbeiter zu regionalen Organisationen und der Kirche, konnten wir Zelte und Stühle einfach organisieren und das Geld dafür in ein wohltätiges Ziel leiten. Schwieriger war da schon die Deko. Ein Thema, was bis dahin für keinen OPA so richtig als Lieblingsthema galt. Zum Glück hat unsere Praktikantin Nyambura darin Ihre Leidenschaft gefunden und mit Kerzen, Blumen, Stoffwänden und Dingen wofür ich die Bezeichnung gar nicht kenne ein bezauberndes Ambiente geschaffen. Der Preis dafür waren einige Fahrten zu Ikea, was für Herrn Bockelmann und Herrn Hirschfeldern eine mit Worten kaum beschreibbare Tortur war 🙂 Die Beschäftigten sich nämlich viel lieber mit der Vorverkostung der geplanten Speisen und dem Abschmecken des „OPA Hawaiian“ sowie dem Ausprobieren von Kicker, Dart und Nintendo 64.

Als es dann in die heiße Phase ging wurden unzählige Möbel gerückt, Wände gestrichen und sogar eine Flagge gehisst. Pavillons wurden aufgebaut, nach Sturm aus dem Nachbargarten geborgen, geklebt und festgeschraubt. Lichterketten und Deko-Steine wurden auf dem ganzen Hof verteilt. Ein Beamer fiel runter und zerbrach. Letzteres war so im Plan gar nicht vorgesehen.

Dann war es Samstagmorgen: Grill, Bierwagen und Pavillons standen, die letzte Dekoration wurde in Position gebracht und der Buffet-Tisch eingedeckt und – naja – es regnete in Strömen. Erste Gäste kamen und die OPAs drückten das Wasser von den Zeltdächern um Schlimmeres zu verhindern. Der Laune tat dies jedoch keinen Abbruch, ganz im Gegenteil. Gäste wie Gastgeber nahmen es mit Humor und nach und nach gab sich der Wettergott unserem Widerstand geschlagen und die Sonne kam raus und die Herren Hirschfelder erzählten in Ihrer Begrüßung ein paar Anekdoten von der Entstehung und dem Generationenwechsel der Familienfirma.

Es folgten weitere Vorträge und spätestens beim Thema Ladenkasse war es draußen wie leergefegt und der „OPA-Hörsaal“ wurde voller als erwartet. Auch Themen wie Online-Terminbuchung, OPA-Smart oder OPA-Kontaktlinse erfreuten sich größter Beliebtheit. Nach einem ersten Blick auf OPA3 wurde dann die Cocktailbar und der Feuerplatz eröffnet.

Die über den ganzen Tag verteilten Firmenführungen durch alle Räume schlossen leider auch das Geschäftsführerbüro mit ein. “Leider” deshalb, weil dort seine Gitarre entdeckt wurde und er so mit steigendem Alkoholpegel der Gästen und Gastgeber den immer lauter werdenden Forderungen nachgeben musste und eine Vorführung seines kaum vorhandenen musikalischen Talents darbieten musste.

Davon abgesehen war es aber ein durchweg gelungener Abend. Bis kurz nach Mittenacht wurde Stockbrot gemacht, Spiele gespielt, und die immer gesellige Atmosphäre eines Besuchs beim OPA genossen.